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Fluhstrasse 30, 8640
Rapperswil - Switzerland Head of the company: Mrs Jelena Pecelj, Dipl. Biochem.
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Mangan - Mangan - Mangan - Mangan - Mangan - Mangan - Mangan - Mangan - Mangan - Mangan - Mangan - Mangan - Mangan - Mangan - Mangan - Mangan
· Das im Blut vorkommende Mangan ist hauptsächlich in den roten Blutkörperchen enthalten, wo es als Bestandteil des Porphyrin-Moleküls fungiert. Wenn nun der Mangangehalt im Vollblut laufend gemessen wird, so hängen die Veränderungen zum Teil von der Lebensdauer der Erythrozyten ab, welche sich im
Durchschnitt
auf 120 Tage beläuft. Die Einwirkung besonders einer Zinksupplementierung auf
den Manganwert zeigt sich deshalb erst nach Monaten.
· Bei über 40jährigen Patienten kann die orale Mangan-Zufuhr gelegentlich den Blutdruck etwas erhöhen, und es können Spannungskopfschmerzen auftreten. Falls diese Symptome eintreten, sollte die Mangandosis reduziert oder die Supplementierung vorübergehend ganz gestoppt werden, bis sich der Blutdruck normalisiert hat und die Kopfschmerzen abklingen. Dann kann in etwas grösseren zeitlichen Abständen und geringeren Dosen wieder Mangan supplementiert
werden,
sofern
die Blutwerte niedrig bleiben und eine spezielle Anzeige vorhanden ist. · Abends
eingenommenes Mangan kann eventuell eine zu stark traumanregende Wirkung
entfalten.
Einnahmeempfehlungen
Organsich
gebundene Formen wie Mangangluconat oder Chelate weisen im Allgemeinen eine höhere
biologische Verwertbarkeit auf als Mangansulfat. Die
supplementäre Tageszufuhr wird vorzugsweise in mehreren kleinen Dosen über den
Tag verteilt zu den Mahlzeiten eingenommen. Bei
einer eine Kalziumtherapie begleitenden Mangansupplementierung sollte die Zufuhr
der beiden Elemente tageszeitlich getrennt erfolgen.
Interaktionen Mangan
steht im Antagonismus mit Kupfer, Eisen, Zink und Kalzium. Bei erhöhten
Kalzium-, Zink-, Phosphor-, Eisen-, Kobalt-, Cholin- und Äthanolzufuhren kommt
es zu Resorptionsstörungen von Mangan im Darm.
Überdosierungen
/ Toxizität Mangan
ist oral verabreicht in einem sehr weiten Bereich ungiftig. Bei einer erhöhten
Aufnahme durch die Nahrung sind keine schädliche Wirkungen festgestellt worden.
Bisher sind nur Fälle von Manganintoxikationen in der metallverarbeitenden
Industrie und im Bergbau bekannt. Sie wurden bei Arbeitern beobachtet, die über
längere Zeiträume von Manganstaub umgeben waren. Eine solche chronisch
exzessive Langzeit-Exposition gegenüber Manganoxidstaub erhöht das Risiko
einer Demenzerkrankung. Die Intoxikationen können sich auch über schwere
Kopfschmerzen, Lernschwierigkeiten, Gedächtnisstörungen, Erhöhungen des
Blutdruckes, Halluzinationen, neurologische und parkinsonähnliche Störungen,
Psychosen und Atemwegsbeschwerden äussern.
a)
Gefahrenquellen Gefahrenquellen
sind besonders Gewinnung, Transport, Verarbeitung und Verwendung von Mangan oder
seinen Verbindungen, sofern diese Stoffe als Staub oder Rauch eingeatmet werden
können. Dies trifft auch für das Elektroschweissen mit manganhaltigen,
ummantelten Elektroden zu. Eine besondere Gefahrenquelle sind Braunsteinmühlen. Zum Teil wird auch vor manganreichem Trinkwasser gewarnt. b)
Aufnahme
Mangan und seine Verbindungen werden in exzessiver Menge praktisch nur über die Atemwege aufgenommen. Nach Akkumulation durch Inhalation konzentriert es sich in den Basalganglien. Sie schädigen nach Langzeitexposition meist in erster Linie das zentrale Nervensystem. Besonders degenerieren die Ganglienzellen im Putamen, Nueleus caudatus, Globus pallidus und im Thalamus. c)
Folgen von überdosierter Exposition
Eine
exzessive chronische Belastung steigert das Risiko für Parkinsonismus oder für
ein parkinsonartiges Syndrom, wie zum Beispiel Manganismus. Als
Folge können auch Überregbarkeit und Gewalttätigkeit, Psychosen,
Koordinationsverlust sowie Demenz auftreten. Untersuchungen zeigen einen
Zusammenhang zwischen hohen Manganwerten und Lernstörungen bei Kindern. Möglicherweise
verursachen zu hohe Mangankonzentrationen einen verminderten Dopamin-Umsatz, der
zu erhöhter lokomotorischer Aktivität führt. Die Neurotoxizität resultiert
also aus dem Mangel an Dopamin und aus der Bildung der Neurotoxine
Dopamin-chinone und Wasserstoffsuperoxyd. Eine
akute Einwirkung grösserer Mengen kann zu lokalen Reizerscheinungen an den
Atemwegen führen. Zudem ist durch die örtliche Schädigung der Schleimhaut
gelegentlich eine sogenannte Manganpneumonie (kruppöse Pneumonie) möglich. Zusätzlich
wird von Fällen berichtet, in denen es infolge einer zu hohen Belastung zur Schädigung
innerer Organe, insbesondere der Nieren gekommen ist. Krankheiten
im Zusammenhang mit Mangan Manganismus
-Manganüberschuss Der
Manganismus weist in seinem Erscheinungsbild und seinem Verlauf der
Parkinsonschen Krankheit ähnliche Züge auf. Oft gehen uncharakteristische
Allgemeinsymptome wie Müdigkeit, Schwindel, Schwäche und Apathie voraus. Dabei
entwickelt sich die Krankheit langsam, wobei es bei den Patienten zu einer
Fortbewegungsbeeinträchtigung kommt, die sich erst in einem breitbeinigen und
unsicheren Gang zeigt und schliesslich zu einer mit „Hahnentritt“ oder „Steppergang“
bezeichneten Gangart führt, bei der der Betroffene sich nur noch durch kleine,
trippelnde Schritte, häufig in Spitzfussstellung bewegt. Zur gleichen Zeit ist
auch in Ruhe ein erhöhter Muskeltonus festzustellen; die Sehnenreflexe sind
gesteigert. Bei
fortgeschrittener Krankheit kommt es eventuell zu einer Zwangshaltung der
Gliedmassen und einer Motilitätsstarre. Typische
Symptome des ausgeprägten Krankheitsbildes sind Pro-, Retro- und
Lateropulsionen, grobschlägiger Tremor, sowie mimische Starre (Maskengesicht),
Schluckstörungen, unkontrollierter Speichelfluss und Sprachstörungen
(Stottern). Infolge
der Muskelspannungen und Bewegungsstörungen kann es zu Mikrographie kommen.
Dabei beginnt die Handschrift gross und endet schliesslich in immer kleiner
werdenden, letztendlich unleserlichen Buchstaben. Es
können auch psychische Veränderungen wie Zwangslachen und Zwangsweinen
auftreten. Vereinzelt wurden Leberparenchymschäden, Morbus Basedow und
Blutbildveränderungen beobachtet. Differentialdiagnostisch
sind Cerebralsklerose, Multiple Sklerose, Paralysis agitans, Wilsonsche
Pseudosklerose, Status postencephaliticus, spastische Spinalparalyse und ähnliche
Krankheiten in Erwägung zu ziehen. Für
die ärztliche Beurteilung ist der Nachweis, dass eine berufliche Exposition
stattgefunden hat, von grosser Wichtigkeit. Die Erkrankung kann unter Umständen
erst mehrere Jahre nach Wegfall der Exposition manifest werden. Sie verläuft
zumeist chronisch und progredient. Iminodipeptidurie
(Prolidasemangel) -Manganmangel Das
Erbleiden wurde 1968 entdeckt. Für die Funktion des Enzyms Prolidase, das aus
Collagen, Haut und Gefässen Proteine spaltet, ist Mangan essentiell. Bei einem
durch die Krankheit bedingten Manganmangel kommt es in der Folge zu Hautveränderungen,
insbesondere zu Wundheilstörungen, sowie Infektionsneigung und geistiger
Retardierung. ALS
(amyotrophische Lateralsklerose) -Manganmangel Bei
dieser seltenen erblichen neurologischen Erkrankung mit letaler Muskel- und
Nervenzellenatrophie konnte zumindest für einen Teil der Fälle ein genetischer
Defekt für die im Zytoplasma lokalisierte Superoxid-Dismutase SOD1, von der
Mangan ein wichtiger Bestandteil ist, verantwortlich gemacht werden.
Dementsprechend wird der therapeutische Einsatz von Radikalfängern wie Vitamin
E und C geprüft.
Labordiagnostik
zur Mangan-Bestimmung
Das
ORTHOMEDIS-Speziallabor AG führt seit Jahren Manganbestimmung im Vollblut
durch, mittels Atomabsorptions-Spektrometer-Graphitrohrtechnik (AA-250,
Varian Gerät). Für Manganbestimmung verwenden wir Heparin-Blut und als
Kontrolle Kontrollblut (Seronorm
Trace Elements) von der Firma SERO AS-Norway und Mangan-Standardlösungen von
Merck.
Neuste
Erkenntnisse und Studien über Mangan · Exogene
Östrogene können Manganspiegel senken. (McLaren
J. et al., J. Nutr. Envir.
Med., 8 1998, 129-138). · Mangan
wird für Dopaminfunktion benötigt · Mangan
geht ähnliche Transportwege wie Eisen. Die Aufnahme von Mangan wird durch Vitamin C ebenfalls gefördert. · Mangan
sollte vermehrt Beachtung finden in der Rheumatologie, sowie auch bei der prä-
und postoperativen Behandlung von Verletzungen und Frakturen. · Ausreichende Manganzufuhr schützt gegenüber oxidativen Prozessen von zellulären Lipidstrukturen (Erhöhung der Mn-Superoxiddismutase-Spiegel) (Malecki E. A. et al., J. Nutr.,
126 1996, 27-33). Mangan - Mangan - Mangan - Mangan - Mangan - Mangan - Mangan - Mangan - Mangan - Mangan - Mangan - Mangan - Mangan - Mangan - Mangan - Mangan - Mangan - Mangan
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