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Fluhstrasse 30, 8640
Rapperswil - Switzerland Head of the company: Mrs Jelena Pecelj, Dipl. Biochem.
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Manganmangel
wird durch eine zu geringe Manganzufuhr mit der Nahrung oder durch eine
Behinderung der Manganaufnahme im Darm verursacht. a)
Mangelhafte Zufuhr Besonders
bei der Verarbeitung von weissmehl- und zuckerhaltigen Nahrungsmitteln
(raffinierte Kohlenhydrate) geht ein Grossteil des Mangangehaltes verloren. Ein
hoher Anteil dieser Nahrungsmittel in der täglichen Nahrung führt daher oft zu
Mangel. Tierische Nahrung enthält wenig Mangan und eignet sich deshalb nicht
zur Deckung des Manganbedarfs. Der
Mangangehalt unserer Böden ist äusserst gering, oft fehlt Mangan ganz. In der
Folge wachsen hierzulande nur Früchte und Gemüse mit ebenfalls ungenügendem
Mangangehalt. Viele unserer häufig konsumierten Nahrungsmittel können selbst
unter optimalen Umständen Mangan nicht konzentrieren. Anders
enthalten tropische Früchte wie Bananen, Papaya und Mango besonders viel
Mangan. Diese Früchte, die in einem sonnigen Klima wachsen, haben eine
besonders gute Fähigkeit zur Photosynthese, ein Vorgang, der ohne Mangan nicht
stattfinden kann. b)
Resorptionsbehindernde Faktoren
Die
Manganaufnahme im Magen-Darm-Trakt wird durch die Zufuhr von Kalzium, Zink,
Phosphor, Eisen, Kobalt, Cholin und Äthanol mit der Nahrung behindert.
Ausserdem kann die Resorption von den Manganwerten in den Körperorganen abhängen. Erbkrankheiten
mit Enzymdefekten (z.B. Phenylketonurie) können resorptions-hemmende
Auswirkungen haben und somit Ursache eines Mangelzustandes sein. Schwermetallbelastungen (Rauchen) über längere Zeit, sowie hoher Alkoholkonsum beeinträchtigen die Manganaufnahme zusätzlich. Auch
erhöhter umweltbedingter oxidativer Stress steigert das Risiko eines
Mangel-zustandes. Ebenso
können gewisse Psychopharmaka, die über grössere Zeiträume eingenommen
werden, eine negative Wirkung auf den Mangangehalt haben. Gemäss
entsprechenden Untersuchungen können reduzierte Mangan-Werte mit erhöhten
Aluminium-Konzentrationen im Gehirn zusammenhängen.
Folgen
von Mangelzuständen
Reduktion
von HDL-Cholesterin und Gesamtcholesterin im Blut, Fettleber: Manganmangel
bewirkt ein Absinken des HDL-Cholesterinspiegels im Blut, liefert aber erhöhte
Kalzium-, Phosphor- und Glukoseblutwerte. Aufgrund der verminderten Bildung des
Blutgerinnungsproteins Prothrombin kommt es zu Blutgerinnungsstörungen.
Fertilitätshemmung,
Wachstumsstörungen: Im
endokrinen System verzeichnet man eine reduzierte Produktion von Sexualhormonen,
ebenso eine geringere Fertilität, die zum Teil bei Frauen bis zur
Unfruchtbarkeit gehen kann, sowie Wachstumsstörungen und eine verkürzte
Lebensdauer (beobachtet in Tieruntersuchen).
Dermatitis,
reduziertes Haar- und Nagelwachstum: Manganmangel
verursacht auch Störungen in der Gewebestruktur und führt zum Verlust der
Haarpigmentierung oder zu einer Rötlich-Verfärbung der Haare. Zusätzlich
verlangsamt sich der Haar- und Nagelwuchs.
Infektions-
und Allergieanfälligkeit: Das
Immunssystem wird aufgrund einer vermindertern Antikörperbildung geschwächt
und eine bereits vorliegende Allergieneigung durch Manganmangel verstärkt. · Auswirkungen
auf das zentrale Nervensystem:
Epilepsie
und Schizophrenie können Folgen eines Manganmangels sein. Ferner kommt es bei
ungenügendem Mangangehalt zu Störungen der Neurotransmitter-funktion.
Gesteigerte
Anfälligkeit für oxidative Schäden durch freie Radikale: Da
Mangan ein unverzichtbares Ingrediens des Antioxidans Superoxid-Dismutase (SOD)
ist. Bei Manganmangel kommt es zu einem verminderten Schutz vor freien
Radikalen.
Störungen
in der Knorpel- und Knochenproduktion: Ein
Mangel bewirkt degenerative Knochenveränderungen. In der Folge kommt es zu
einer Erniedrigung der Knochendichte, Osteoporose durch verringerte
Osteoblastenaktivität, Arthrose, Rücken- und Bandscheibenbeschwerden,
Gelenkschwellungen und –Vergrösserungen und Verletzungsanfälligkeit bei
Sportlern.
Appetitlosigkeit
und Gewichtsverlust
PMS,
Menstruationsbeschwerden: Manganeinnahmen
können Beschwerden lindern, sollten jedoch zusammen mit Calciumeinnahmen
tageszeitlich getrennt erfolgen.
Hörschwäche,
Ohrensausen
Gestörte
Insulinsekretion, reduzierte Blutzuckerkontrolle, Glukoseintole-ranz: Die
Manganwerte bei Diabetikern belaufen sich nur etwa auf die Hälfte der
Normwerte. Die bei Mangel möglicherweise entstehenden Probleme beim
Glukosetransport (weniger Carrier zur Verfügung) und Glukoseintoleranz können
mit einer Mangan-Supplementierung wieder behoben werden. Bei
Tieren ist als Folge von Manganmangel eine Verkümmerung der insulinabgebenden
Zellen in der Bauchspeicheldrüse bekannt. Klinisch
erkennbare Mangelerscheinungen werden aber kaum beobachtet.
Therapeutische
Anwendungsgebiete
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