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Fluhstrasse 30, 8640
Rapperswil - Switzerland Head of the company: Mrs Jelena Pecelj, Dipl. Biochem.
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NAHRUNGSBEDINGTE
HIPOGLYKÄMIE – SPERMIN TEST Dr. rer. nat. Dr. med. Carl C. Pfeiffer
Leiden
Sie an Wahrnehmungsstörungen und
1.
Schwäche, Abgeschlagenheit, Ohnmachts- und Schwindelgefühl,
2.
Nervosität, Reizbarkeit, Zittern und Angstgefühl,
3.
Depression, Vergesslichkeit, Verwirrtheit und
Konzentrationsmangel,
4.
Herzjagen und „Schwarzwerden vor den Augen",
dann
helfen Ihnen:
1.
Verzicht auf Zucker, Alkohol, Weissmehlprodukte und Kaffee,
2.
tägliche körperliche Betätigung,
3.
morgens und abends 10 mg Mangan,
4.
morgens und abends 15 mg Zink, 5. morgendliche und abendliche Einnahme des Glukosetoleranzfaktors (GTF-Chrom),
6.
niedrig
dosierte Multivitamin-Tablette (ohne Kupfer).
Nahrungsmittel
für Hypoglykämische Patienten Ernährungsorientierte
Ärzte haben ihren hypoglykämischen Patienten traditionsgemäss eine
eiweissreiche
und
kohlehydratarme Kost verschrieben, bei der die Betonung auf häufigen
Mahlzeiten und Zwischenmahlzeiten liegt. Eine derartige Ernährung
enthielt häufig grosse Mengen an tierischem Protein, während
kohlehydrathaltige Nahrungsmittel wie Vollkorn und Obst verboten
waren. Heute sind sich die informierten Ärzte darüber einig, dass eine
an tierischem Eiweiss arme, jedoch an komplexen Kohlenhydraten reiche
Kost übereinstimmend bessere Resultate bei hypoglykämischen Patienten
liefert. Ausschlaggebend ist die Betonung der komplexen Kohlenhydrate
- nicht des reinen, weissen Zuckers, dem so zahlreiche Menschen
verfallen sind, sondern die Art von Kohlenhydrat in Gemüsen, Nüssen,
Samen, Vollkorn (Haferflocken) und Kartoffeln. Wenn sie zum
Hauptbestandteil der hypoglykämischen Diät werden, können diese natürlich
vorkommenden Kohlenhydrate den Blutzuckerspiegel regulieren und damit
die raschen Blutzuckerschwankungen verhindern, die zum Auftreten der
hypoglykämischen Beschwerden führen. Diese Nahrungsmittel enthalten
auch die zum Transport und der Utilisation dieser Kohlenhydrate benötigten
Spurenminerale. Bestimmte
Methoden zum Nachweis der ernährungsbedingten Hypoglykämie Zum
Preis von weniger als 30 Dollar kann die Haaranalyse der aussagefähigste
aller diagnostischen Tests sein. Wenn bei unzureichender Ernährung
Zink, Mangan und Chrom im Organismus abnehmen, werden andere
Mineralstoffe wie Kalzium und Magnesium mobilisiert, um die überschüssige
Glukose abzubauen und zu speichern. Im Haar des Patienten mit rein ernährungsbedingter Hypoglykämie
lässt sich daher ein hoher Kalzium- und Magnesiumspiegel
bei niedrigem Zink-, Mangan- und Chromspiegel nachweisen. Andere Ernährungsfehler
wie hoher Kupfer- oder niedriger Kaliumspiegel können diesen Nachweis
erschweren.
Für
75 Dollar kann man sich dem 5-stündigen Glukosetoleranztest
unterziehen, durch den sich meist ernährungsbedingte Hypoglykämie,
Diabetes oder prädiabetische Zustände nachweisen lassen. Für 40
Dollar können Sie am Brain Bio Center den Blutspiegel von Histamin,
Spermidin und Spermin bestimmen lassen - drei aufschlussreiche Marker
eines möglichen biochemischen Ungleichgewichtes. Histamin liefert die
Antwort auf Histapenie oder Histadelie, Spermidin ist ein Indikator für
ein rasches Zellwachstum, und ein niedriger Sperminspiegel spricht für
eine ernährungsbedingte Hypoglykämie.Sämtliche Tests müssen von
einem erfahrenen orthomolekularen Therapeut ausgewertet werden. Ernährungsbedingte
Hypoglykämie: Mineral-
und Mikronährstoffmangel Viele
Leute leiden unter dem „Leistungsabfall am späten Nachmittag",
einem Syndrom, das häufig zu einem kurzen Nickerchen oder kleinen Imbiss
zwingt, um die nachlassende Energie und geistige Spannkraft mehrere
Stunden vor dem Abendessen wieder zu reaktivieren. Welche ist eine der
Ursachen dieser unangenehmen Symptome? Genauso
wie Benzin die chemische Energie für den Lauf einer Maschine liefert,
ist Zucker (Glukose), der aus verschiedenen Nahrungsmitteln gebildet und
ins Blut transportiert wird, der Brennstoff, aus dem die Zellen ihre
Energie für sämtliche Zellaktivität beziehen. Wird die Benzinzufuhr
gedrosselt, beginnt die Maschine zu stottern, bis sie wieder Brennstoff
erhält. Genauso
können die Körperzellen nicht mehr ausreichend Energie erzeugen, wenn
die Glukose- und Mineraldepots leer sind. Von allen Körperorganen und -Geweben
ist das Gehirn von der ständigen Versorgung mit Glukose aus
dem Blut am stärksten abhängig. Bei sinkendem Blutzuckerspiegel
leidet das Gehirn sofort -es kommt
zur Abgeschlagenheit und zum psychischen Chaos. Hypoglykämie Der
niedrige Blutzucker, der in der Fachsprache als „Hypoglykämie" (hypo
= niedrig, glyk = Zucker, Ämie= Blut) bezeichnet wird und meist für
den Leistungsabfall am späten Nachmittag verantwortlich ist, stellt
eine chemische Veränderung im Organismus infolge der Abnahme sofort
verfügbarer Glukose dar. Diese chemische Veränderung tritt bei jedem
Menschen mehrmals pro Tag ein. Auch wenn die Hypoglykämie an und für
sich keine Erkrankung ist, wird in jüngerer Zeit der Begriff mit chronisch
niedrigem
Blutzucker gleichgesetzt, einem Krankheitszustand, bei dem infolge ungenügend
vorhandener Minerale der Organismus die Blutzuckerwerte fehlsteuert. Bei
den fehlenden Mineralen handelt es sich um Kalium, Magnesium, Kalzium,
Phosphat und die Spurenelemente Mangan, Zink und Chrom. Regulierung
der Blutzuckerkonzentration Die
Blutzuckerwerte werden von der Aktion einer Reihe miteinander zusammenhängender
Faktoren bestimmt. Die aufgenommene Nahrung wird durch Enzyme im Darm in
verschiedene Substanzen zerlegt. Glukose kann aus Eiweiss, Fetten und
Kohlenhydraten hergestellt werden, wobei allerdings Kohlenhydrate
schneller und vollständig zu Glukose umgewandelt werden. Kurze Zeit
nach dem Essen gelangt die im Darm gebildete Glukose in den Blutstrom.
Zellen innerhalb des Hypothalamus (einem Hirnabschnitt) registrieren
diese vorübergehend hohe Blutzuckerkonzentration und lösen eine Reihe
von biochemischen Anpassungen aus. Signale der Zellen des Hypothalamus
regen das Pankreas (ein längliches Organ unterhalb des Magens) zur
Ausschüttung von Insulin an. Insulin
transportiert Zucker in die Zellen Das Insulin ist ein Hormon und fördert die rasche
Resorption von Glukose aus dem Blut in die Zellen der verschiedenen Körpergewebe.
Insulin erleichtert vor allem den Transport von Glukose zu den
Leberzellen. Wenn Glukose in die Leberzellen gelangt, wird sie zu der
biologisch innerten tierischen Stärke und Glykogen umgewandelt und
gespeichert. Jedes aus dem Pankreas freigesetzte Insulinmolekül unterstützt
den Transport von Tausenden von Glukosemolekülen aus dem Blut in die
Zellen, ehe die gegenregulatorischen Mechanismen in Aktion treten. Nimmt
die Blut‑Glukosekonzentration beträchtlich ab, signalisieren die
Hypothalamuszellen aus dem Gehirn der Hypophyse, die Nebenniere zur
Freisetzung von Adrenalin und Glykokortikoidhormonen anzuregen, die auf
die Insulin-Aktivität antagonistisch wirken. Adrenalin antagonisiert
die Wirkung von Insulin, indem es eine spezifische enzymatische Aktivität
in den Zellen des Organismus auslöst, die die Aufnahme von Glukose
blockiert. Adrenalin und Glykokortikoidhormone bewirken außerdem die
Sekretion von Glukagon (einem weiteren Hormon) aus dem Pankreas, das
seinerseits die Umwandlung von Glykogen zu Glukose in der Leber
(Glykogenolyse) anregt. Die freigesetzte Glukose wird dann von der Leber an
den Blutstrom abgegeben. Zucker
kann nicht ohne Minerale gespeichert werden Am Glukosestoffwechsel und den
Aktivitäten der endokrinen Drüsen sind zahlreiche Vitamine und
Spurenelemente wie Vitamin C und die B-Komplex-Vitamine, Kalzium,
Kalium, Magnesium, Zink, Chrom, Mangan und Phosphor beteiligt. Der vor
kurzen entdeckte Glukosetoleranzfaktor (GTF) enthält Chrom, Nikotinsäure
und drei Aminosäuren und ist für die korrekte Funktion des Insulins
unerlässlich und für den Kohlenhydratstoffwechsel erforderlich. Die grössten
Mengen von GTF findet man in Brauereihefe. Wenn einer der an der
Blutzuckerregulierung beteiligten Mechanismen von einer Erkrankung
betroffen ist und ungenügend zu funktionieren beginnt, kommt es zu
einem Ungleichgewicht zwischen Glukose, Insulin und Insulin-Antagonisten.
Wenn zu viel Insulin und/oder zu wenig Insulin-Antagonisten produziert
werden, ist der Blutzuckerspiegel chronisch niedrig. Ursachen
der hypoglykämischen Störungen Ein
durch eine Erkrankung hervorgerufener gestörter Glukosestoffwechsel
wird als organische oder Nüchtern-Hypoglykämie
bezeichnet,
weil die Symptome beim Fasten ausgeprägter werden. Ein insulin-sezernierender
Tumor der Inselzellen des Pankreas (der Zellen, die Insulin produzieren)
löst eine schwere Nüchtern-Hypoglykämie aus. Kongenitale
Leberenzymdefekte, eine Leberschädigung durch Alkohol, Tabak oder eine
Infektion, Enzephalitis, Hirntumoren, Hypopituitarismus und Morbus
Addison (Erschöpfung der Nebenniere) können ebenfalls zur Nüchtern-Hypoglykämie
führen. Dabei handelt es sich in allen Fällen um seltene Erkrankungen,
die nur für einen Bruchteil der hypoglykämischen Stönmgen verantwortlich sind. Nahrungsbedingte
Hypoglykämie Weitaus
häufiger sind Defekte im Glukosestoffwechsel, die auf sekundären
Faktoren beruhen. Solche Störungen werden als nahrungsbedingte,
funktionelle, reaktive oder Sättigungs-Hypoglykämie
bezeichnet,
weil sie als Reaktion auf die Nahrungsaufnahme auftreten. Die alimentäre
Hypoglykämie, eine Form der nahrungsbedingten Hypoglykämie, tritt häufig
bei Patienten nach der subtotalen Magenresektion bei Magengeschwüren
auf, weil nach Entfernung eines Teils des Magens die Nahrung schneller
in den Dünndarm gelangt. Am häufigsten wird die nahrungsbedingte
Hypoglykämie allerdings durch anhaltenden Stress, insbesondere die
durch schlechte Essgewohnheiten ausgelöste innere Störung
hervorgerufen. Streß
setzt Blutzucker und Minerale frei Bei
jedem physischen oder psychischen Stress (d.h. Schmerz, Überanstrengung,
Schwangerschaft, Angst, Trauer, Furcht) setzt die Nebenniere Adrenalin
frei; dadurch wird die Blutzuckermenge erhöht, um die zum Verarbeiten
des Stress benötigte zusätzliche Energie zur Verfügung zu stellen.
Steht ein Mensch unter anhaltendem Stress, muss die Nebenniere laufend
Adrenalin freisetzen. Schliesslich wird die Nebenniere durch den ständigen
Bedarf erschöpft. Bei Belastung kann sie nicht mehr genügend Adrenalin
produzieren und es kommt zur nahrungsbedingten Hypoglykämie. Zucker
liefert nur leere Kalorien ohne Minerale Nichtnahrhafte
Speisen ohne Spurenelemente üben einen unscheinbaren, aber komplexen und
schädigenden Stress auf die Körperorgane aus, die den
Glukosestoffwechsel steuern. Am schädlichsten sind die raffinierten
Kohlenhydrate. Saccharose, der raffinierte Zucker in Backwaren, Süssigkeiten
und der Zuckerdose, besteht aus einem Glukose- und einem Fruktosemolekül.
Im Dünndarm spalten die Enzyme leicht die Bindung zwischen den zwei
einfachen Zuckern, wenn Zucker aufgenommen wurde, so dass Glukose und
Fruktose in den Blutstrom gelangen und dem Pankreas signalisieren,
Bataillone von Insulinmolekülen auszuschütten. Weil das Insulin die
Glukose rasch zu den Zellen transportiert, nimmt der Blutzuckerspiegel
rasch wieder ab. Dieser Vorgang ist für die prompte vorübergehende
Energielieferung durch zuckerhaltige Schokolade verantwortlich, was
vielen so angenehm erscheint, aber auf die Dauer schädlich ist. Leere
Kalorien belasten Pankreas und Nebennieren Wenn
das Pankreas wiederholt gezwungen wird, grosse Glukosemengen (aus einer
an raffinierten Zuckern reichen Kost) zu verarbeiten, wird es
sensibilisiert und es kommt zur nahrungsbedingten
Hypoglykämie.
Jedesmal,
wenn Glukose in das Blut gelangt, kommt es zu einer Überreaktion des
Pankreas; es setzt zu viel Insulin frei, so dass die Zellen die Glukose
in maximalem Tempo speichern und verbrauchen. Die Nebenniere, die den
erforderlichen Blutzuckerspiegel konstanthalten soll, wird dadurch erschöpft.
Nach einer Mahlzeit sinkt der Blutzucker unter
den Nüchternblutzuckerwert, und der Organismus verlangt nach Zucker
und löst die Symptome der nahrungsbedingten Hypoglykämie aus. Durch
weitere Zuckerzufuhr werden die Symptome kurzfristig behoben, und viele
Hypoglykämiker essen ständig kleine Mengen an Süssigkeiten ohne
Mineralstoffe, wodurch die ursächliche Stoffwechselstörung nur noch
verstärkt wird. Zu
viel Zucker Der
vermehrte Genuss raffinierter Kohlenhydrate (ohne Minerale) in den
vergangenen 50-100 Jahren ist möglicherweise für die steigende
Inzidenz der nahrungsbedingten Hypoglykämie in jüngerer Zeit
verantwortlich. Im 19. Jahrhundert betrug der Pro-Kopf-Verbrauch in
England, wo er gemessen wurde, nur 7 Pfund pro Person und Jahr. Heute
verzehren die Menschen in den westlichen Ländern durchschnittlich 128
Pfund Zucker pro Jahr, und der Organismus hat sich bisher auf diese
drastische Veränderung nicht eingestellt. Das Pankreas kann derartig
enorme Zuckermengen nicht verarbeiten. Mark Twain hat einmal gesagt, „das Geheimnis, im Leben Erfolg zu
haben, bestehe darin, zu essen, was einem schmecke, und es die Nahrung
im Inneren ausfechten zu lassen", jedoch stammt diese Äusserung
aus einer Zeit, bevor die zuckerhaltigen Lebensmittel auf den Markt
kamen. Heutzutage befriedigen die meisten Menschen ihr Verlangen nach Süssigkeiten
mit raffinierten Kohlenhydraten, so dass die Nahrung es tatsächlich im
Inneren ausficht, in vielen Fällen, indem sie einen Sieg über die
glukoseregulatorischen Mechanismen erzielt. Medizinische Experten für
Stoffwechselerkrankungen schätzen, dass mind. 10 Millionen Menschen in
den USA (von rund 200 Millionen Amerikanern insgesamt) an
nahrungsbedingter Hypoglykämie leiden. Ein
vom Senat eingesetzter Ausschuß empfiehlt Drosselung der Zuckerzufuhr Der
vom Senat eingesetzte Ausschuss hat nach der Beratung durch Ernährungswissenschaftler
für die amerikanische Öffentlichkeit eine Herabsetzung des
Zuckerverbrauchs um 45% gefordert. Das entspricht einem vorgesehenen
Verbrauch von nur 1/6 Pfund pro Person und Tag im Vergleich zu der
jetzigen erstaunlichen Menge von 1/3 Pfund pro Person und Tag. Zucker
ist ein Streck- und Konservierungsmittel für Lebensmittel, so dass man
sich kaum wundern muss, dass die Nahrungsmittelindustrie dem Ketchup
fast 30% Zucker und den Hamburger-Zutaten und manchen Salatsossen 23%
zusetzt. Eine bestimmte Firma hat in den wichtigen Tageszeitungen
doppelseitige Anzeigen veröffentlicht, um diese Praxis zu verteidigen.
Der Verbraucherbericht für März 1978 weist auf die zahlreichen
Halbwahrheiten in den Anzeigen hin. Der informierte Hypoglykämie-Patient
hat möglicherweise gelernt, zuckerhaltige Lebensmittel zu vermeiden,
jedoch „produziert" die Lebensmittelindustrie viele weitere
Hypoglykämie-Patienten, indem sie ihre zuckerhaltigen Lebensmittel an
die arglose Bevölkerung verfüttert. Symptome
der nahrungsbedingten Hypoglykämie
Wenn
Zellen die verfügbare Glukose so rasch utilisieren, daß der Organismus
den ständigen Bedarf
an zusätzlichem Brennstoff nicht decken kann, müssen die Zellen
verhungern. Glukosemangel
verändert die Hirnfunktion drastisch, weil die Hirnzellen keine
Glukose speichern können und deshalb auf eine ständige Versorgung zur
Energieerzeugung angewiesen sind. Ist der Zustand des Glukosemangels
erreicht, ist das Gehirn weniger leistungsfähig und kann die
lebenswichtigen Prozesse
nicht länger zuverlässig steuern; dadurch werden physisches und
psychisches Verhalten gestört. Bei den hypoglykämischen Erkrankungen
wechseln physische und psychische Störungen je nach Schweregrad der
Erkrankung und des betroffenen Patienten. Zu den psychischen Symptomen
der nahrungsbedingten Hypoglykämie zählen Abgeschlagenheit,
Reizbarkeit, Nervosität, Depression und Weinkrämpfe, Vertigo oder
Schwindelgefühl, Ohnmachtsgefühl, Schlaflosigkeit, geistige Verwirrung
oder Vergesslichkeit, Unfähigkeit sich zu konzentrieren, Angstgefühle,
Phobien, Wahrnehmungs-Störungen, destruktive Ausbrüche mit
Aggressionen und Kopfschmerzen. Diese unspezifischen Symptome können
bei zahlreichen Erkrankungen vorhanden sein, sprechen aber bei
episodischem Auftreten in starkem Masse für eine Hypoglykämie; sie
tritt als Nüchtern‑Hypoglykämie am späten Abend oder frühen
Morgen auf, die nahrungsbedingte Hypoglykämie steht im direkten
Zusammenhang zur Essenszeit und Zusammensetzung der letzten Mahlzeit. ´ Niedriger
Blutdruck and niedrige Körpertemperatur Ein
eindeutiges Merkmal der nahrungsbedingten Hypoglykämie sind niedriger
Blutdruck und Hypothermie oder herabgesetzte Körpertemperatur. Hypoglykämiker
klagen häufig über kalte Hände und Füsse, viele auch über kalten
Schweiss. N. Freinkel
(1972)
und
G. W. Molar (1974)
haben
Untersuchungen über die Hypothermie bei der im Labor ausgelösten
Hypoglykämie angestellt und bei signifikanten Senkungen der Körpertemperatur
Auftreten auch anderer hypoglykämischer Symptome nachgewiesen. Beide Ärzte
führen dieses Phänomen auf den Einfluss des Glukosemangels auf die
Hirnzellen zurück, da der Hypothalamus die Thermoregulation steuert.
Zahlreiche Ärzte registrieren den niedrigen Blutdruck, beachten ihn
aber nicht und sagen: „Sie werden niemals an hohem Blutdruck
sterben!" Der normale Blutdruck gewährleistet, dass die Hände
warm und der Geist wach Bind. Mangan steigert den Blutdruck bei
zahlreichen Hypoglykämie-Patienten besteht ein Manganmangel. Wie
sieht die Zukunft bei nahrungsbedingter Hypoglykämie aus? Für
viele „durch Lebensgewohnheiten bedingte Erkrankungen" sind die
Aussichten schlecht, für die nahrungsbedingte Hypoglykämie hingegen
rosig. Die Erkrankung klingt schon ab, wenn man lediglich seine
Lebensgewohnheiten ändert. Eine Umstellung auf die Ernährung eines Höhlenbewohners
und tägliche körperliche Betätigung bringen nicht nur die Symptome
zum Abklingen, sondern sämtliche Tests werden negativ -und zwar so, dass
der Arzt im Krankenhaus möglicherweise erklärt: „Sehen Sie, Ihr
Glukosetoleranztest ist normal, Sie haben niemals an der mysteriösen
Krankheit gelitten, die man als nahrungsbedingte Hypoglykämie
bezeichnet. Sie sollten es besser wissen, denn Sie haben sich ja selbst
geheilt, indem Sie Nahrung mit natürlichen Mineralstoffen zu sich
genommen haben, indem sie sich an eine entsprechende Mineral- und
Vitaminsubstitution gehalten haben und indem Sie sich täglich so viel
wie möglich körperlich betätigt haben." Buch: „Nährstoff-Therapie bei psychischen Störungen“, Dr. rer. nat. Dr. med. Carl C. Pfeiffer, Karl F. Haug Verlag-Heidelberg, ISBN 3-7760-1343-5
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