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NAHRUNGSBEDINGTE HIPOGLYKÄMIE – SPERMIN TEST 

Dr. rer. nat. Dr. med. Carl C. Pfeiffer

 

                              Leiden Sie an Wahrnehmungsstörungen und  

                          

                              1. Schwäche, Abgeschlagenheit, Ohnmachts- und Schwindelgefühl,

                              2. Nervosität, Reizbarkeit, Zittern und Angstgefühl,

                              3. Depression, Vergesslichkeit, Verwirrtheit und Konzentrationsmangel,

                              4. Herzjagen und „Schwarzwerden vor den Augen",

 

                              dann helfen Ihnen:

                              1. Verzicht auf Zucker, Alkohol, Weissmehlprodukte und Kaffee,

                              2. tägliche körperliche Betätigung,

                              3. morgens und abends 10 mg Mangan,

                              4. morgens und abends 15 mg Zink,

                              5. morgendliche und abendliche Einnahme des Glukosetoleranzfaktors (GTF-Chrom),

                              6. niedrig dosierte Multivitamin-Tablette (ohne Kupfer).    

 

 Nahrungsmittel für Hypoglykämische Patienten

 

Ernährungsorientierte Ärzte haben ihren hypoglykämischen Patienten traditionsgemäss eine eiweissreiche und kohlehydratarme Kost verschrieben, bei der die Betonung auf häufigen Mahlzeiten und Zwischenmahlzeiten liegt. Eine derartige Ernährung enthielt häufig grosse Mengen an tierischem Protein, während kohlehydrathaltige Nahrungsmittel wie Vollkorn und Obst verboten waren. Heute sind sich die informierten Ärzte darüber einig, dass eine an tierischem Eiweiss arme, jedoch an komplexen Kohlenhydraten reiche Kost übereinstimmend bessere Resultate bei hypoglykämischen Patienten liefert. Ausschlaggebend ist die Betonung der komplexen Kohlenhydrate - nicht des reinen, weissen Zuckers, dem so zahlreiche Menschen verfallen sind, sondern die Art von Kohlenhydrat in Gemüsen, Nüssen, Samen, Vollkorn (Haferflocken) und Kartoffeln. Wenn sie zum Hauptbestandteil der hypoglykämischen Diät werden, können diese natürlich vorkommenden Kohlenhydrate den Blutzuckerspiegel regulieren und damit die raschen Blutzuckerschwankungen verhindern, die zum Auftreten der hypoglykämischen Beschwerden führen. Diese Nahrungsmittel enthalten auch die zum Transport und der Utilisation dieser Kohlenhydrate benötigten Spurenminerale.

Bestimmte Methoden zum Nachweis der ernährungsbedingten Hypoglykämie

Zum Preis von weniger als 30 Dollar kann die Haaranalyse der aussagefähigste aller diagnostischen Tests sein. Wenn bei unzureichender Ernährung Zink, Mangan und Chrom im Organismus abnehmen, werden andere Mineralstoffe wie Kalzium und Magnesium mobilisiert, um die überschüssige Glukose  abzubauen und zu speichern. Im Haar des Patienten mit rein ernährungsbedingter Hypoglykämie lässt sich daher ein hoher Kalzium- und Magnesiumspiegel bei niedrigem Zink-, Mangan- und Chromspiegel nachweisen. Andere Ernährungsfehler wie hoher Kupfer- oder niedriger Kaliumspiegel können diesen Nachweis erschweren.

Für 75 Dollar kann man sich dem 5-stündigen Glukosetoleranztest unterziehen, durch den sich meist ernährungsbedingte Hypoglykämie, Diabetes oder prädiabetische Zustände nachweisen lassen. Für 40 Dollar können Sie am Brain Bio Center den Blutspiegel von Histamin, Spermidin und Spermin bestimmen lassen - drei aufschlussreiche Marker eines möglichen biochemischen Ungleichgewichtes. Histamin liefert die Antwort auf Histapenie oder Histadelie, Spermidin ist ein Indikator für ein rasches Zellwachstum, und ein niedriger Sperminspiegel spricht für eine ernährungsbedingte Hypoglykämie.Sämtliche Tests müssen von einem erfahrenen orthomolekularen Therapeut ausgewertet werden.

 

Ernährungsbedingte Hypoglykämie: Mineral- und Mikronährstoffmangel

 

Viele Leute leiden unter dem „Leistungsabfall am späten Nachmittag", einem Syndrom, das häufig zu einem kurzen Nickerchen oder kleinen Imbiss zwingt, um die nachlassende Energie und geistige Spannkraft mehrere Stunden vor dem Abendessen wieder zu reaktivieren. Welche ist eine der Ursachen dieser unangenehmen Symptome?

Genauso wie Benzin die chemische Energie für den Lauf einer Maschine liefert, ist Zucker (Glukose), der aus verschiedenen Nahrungsmitteln gebildet und ins Blut transportiert wird, der Brennstoff, aus dem die Zellen ihre Energie für sämtliche Zellaktivität beziehen. Wird die Benzinzufuhr gedrosselt, beginnt die Maschine zu stottern, bis sie wieder Brennstoff erhält.

Genauso können die Körperzellen nicht mehr ausreichend Energie erzeugen, wenn die Glukose- und Mineraldepots leer sind. Von allen Körperorganen und -Geweben ist das Gehirn von der ständigen Versorgung mit Glukose aus  dem Blut am stärksten abhängig. Bei sinkendem Blutzuckerspiegel leidet das Gehirn sofort -es kommt  zur Abgeschlagenheit und zum psychischen Chaos.

Hypoglykämie

Der niedrige Blutzucker, der in der Fachsprache als „Hypoglykämie" (hypo = niedrig, glyk = Zucker, Ämie= Blut) bezeichnet wird und meist für den Leistungsabfall am späten Nachmittag verantwortlich ist, stellt eine chemische Veränderung im Organismus infolge der Abnahme sofort verfügbarer Glukose dar. Diese chemische Veränderung tritt bei jedem Menschen mehrmals pro Tag ein. Auch wenn die Hypoglykämie an und für sich keine Erkrankung ist, wird in jüngerer Zeit der Begriff mit chronisch niedrigem Blutzucker gleichgesetzt, einem Krankheitszustand, bei dem infolge ungenügend vorhandener Minerale der Organismus die Blutzuckerwerte fehlsteuert. Bei den fehlenden Mineralen handelt es sich um Kalium, Magnesium, Kalzium, Phosphat und die Spurenelemente Mangan, Zink und Chrom.

Regulierung der Blutzuckerkonzentration

Die Blutzuckerwerte werden von der Aktion einer Reihe miteinander zusammenhängender Faktoren bestimmt. Die aufgenommene Nahrung wird durch Enzyme im Darm in verschiedene Substanzen zerlegt. Glukose kann aus Eiweiss, Fetten und Kohlenhydraten hergestellt werden, wobei allerdings Kohlenhydrate schneller und vollständig zu Glukose umgewandelt werden. Kurze Zeit nach dem Essen gelangt die im Darm gebildete Glukose in den Blutstrom. Zellen innerhalb des Hypothalamus (einem Hirnabschnitt) registrieren diese vorübergehend hohe Blutzuckerkonzentration und lösen eine Reihe von biochemischen Anpassungen aus. Signale der Zellen des Hypothalamus regen das Pankreas (ein längliches Organ unterhalb des Magens) zur Ausschüttung von Insulin an.

Insulin transportiert Zucker in die Zellen

Das Insulin ist ein Hormon und fördert die rasche Resorption von Glukose aus dem Blut in die Zellen der verschiedenen Körpergewebe. Insulin erleichtert vor allem den Transport von Glukose zu den Leberzellen. Wenn Glukose in die Leberzellen gelangt, wird sie zu der biologisch innerten tierischen Stärke und Glykogen umgewandelt und gespeichert. Jedes aus dem Pankreas freigesetzte Insulinmolekül unterstützt den Transport von Tausenden von Glukosemolekülen aus dem Blut in die Zellen, ehe die gegenregulatorischen Mechanismen in Aktion treten. Nimmt die Blut‑Glukosekonzentration beträchtlich ab, signalisieren die Hypothalamuszellen aus dem Gehirn der Hypophyse, die Nebenniere zur Freisetzung von Adrenalin und Glykokortikoidhormonen anzuregen, die auf die Insulin-Aktivität antagonistisch wirken. Adrenalin antagonisiert die Wirkung von Insulin, indem es eine spezifische enzymatische Aktivität in den Zellen des Organismus auslöst, die die Aufnahme von Glukose blockiert. Adrenalin und Glykokortikoidhormone bewirken außerdem die Sekretion von Glukagon (einem weiteren Hormon) aus dem Pankreas, das seinerseits die Umwandlung von Glykogen zu Glukose in der Leber (Glykogenolyse) anregt. Die freigesetzte Glukose wird dann von der Leber an den Blutstrom abgegeben.

Zucker kann nicht ohne Minerale gespeichert werden

Am Glukosestoffwechsel und den Aktivitäten der endokrinen Drüsen sind zahlreiche Vitamine und Spurenelemente wie Vitamin C und die B-Komplex-Vitamine, Kalzium, Kalium, Magnesium, Zink, Chrom, Mangan und Phosphor beteiligt. Der vor kurzen entdeckte Glukosetoleranzfaktor (GTF) enthält Chrom, Nikotinsäure und drei Aminosäuren und ist für die korrekte Funktion des Insulins unerlässlich und für den Kohlenhydratstoffwechsel erforderlich. Die grössten Mengen von GTF findet man in Brauereihefe. Wenn einer der an der Blutzuckerregulierung beteiligten Mechanismen von einer Erkrankung betroffen ist und ungenügend zu funktionieren beginnt, kommt es zu einem Ungleichgewicht zwischen Glukose, Insulin und Insulin-Antagonisten. Wenn zu viel Insulin und/oder zu wenig Insulin-Antagonisten produziert werden, ist der Blutzuckerspiegel chronisch niedrig.

Ursachen der hypoglykämischen Störungen

Ein durch eine Erkrankung hervorgerufener gestörter Glukosestoffwechsel wird als organische oder Nüchtern­-Hypoglykämie bezeichnet, weil die Symptome beim Fasten ausgeprägter werden. Ein insulin-sezernierender Tumor der Inselzellen des Pankreas (der Zellen, die Insulin produzieren) löst eine schwere Nüchtern-Hypoglykämie aus. Kongenitale Leberenzymdefekte, eine Leberschädigung durch Alkohol, Tabak oder eine Infektion, Enzephalitis, Hirntumoren, Hypopituitarismus und Morbus Addison (Erschöpfung der Nebenniere) können ebenfalls zur Nüchtern-Hypoglykämie führen. Dabei handelt es sich in allen Fällen um seltene Erkrankungen, die nur für einen Bruchteil der hypoglykämischen Stönmgen verantwortlich sind.

Nahrungsbedingte Hypoglykämie

Weitaus häufiger sind Defekte im Glukosestoffwechsel, die auf sekundären Faktoren beruhen. Solche Störungen werden als nahrungsbedingte, funktionelle, reaktive oder Sättigungs-Hypoglykämie bezeichnet, weil sie als Reaktion auf die Nahrungsaufnahme auftreten. Die alimentäre Hypoglykämie, eine Form der nahrungsbedingten Hypoglykämie, tritt häufig bei Patienten nach der subtotalen Magenresektion bei Magengeschwüren auf, weil nach Entfernung eines Teils des Magens die Nahrung schneller in den Dünndarm gelangt. Am häufigsten wird die nahrungsbedingte Hypoglykämie allerdings durch anhaltenden Stress, insbesondere die durch schlechte Essgewohnheiten ausgelöste innere Störung hervorgerufen.

Streß setzt Blutzucker und Minerale frei

Bei jedem physischen oder psychischen Stress (d.h. Schmerz, Überanstrengung, Schwangerschaft, Angst, Trauer, Furcht) setzt die Nebenniere Adrenalin frei; dadurch wird die Blutzuckermenge erhöht, um die zum Verarbeiten des Stress benötigte zusätzliche Energie zur Verfügung zu stellen. Steht ein Mensch unter anhaltendem Stress, muss die Nebenniere laufend Adrenalin freisetzen. Schliesslich wird die Nebenniere durch den ständigen Bedarf erschöpft. Bei Belastung kann sie nicht mehr genügend Adrenalin produzieren und es kommt zur nahrungsbedingten Hypoglykämie.

Zucker liefert nur leere Kalorien ohne Minerale

Nichtnahrhafte Speisen ohne Spurenelemente üben einen unscheinbaren, aber komplexen und schädigenden Stress auf die Körperorgane aus, die den Glukosestoffwechsel steuern. Am schädlichsten sind die raffinierten Kohlenhydrate. Saccharose, der raffinierte Zucker in Backwaren, Süssigkeiten und der Zuckerdose, besteht aus einem Glukose- und einem Fruktosemolekül. Im Dünndarm spalten die Enzyme leicht die Bindung zwischen den zwei einfachen Zuckern, wenn Zucker aufgenommen wurde, so dass Glukose und Fruktose in den Blutstrom gelangen und dem Pankreas signalisieren, Bataillone von Insulinmolekülen auszuschütten. Weil das Insulin die Glukose rasch zu den Zellen transportiert, nimmt der Blutzuckerspiegel rasch wieder ab. Dieser Vorgang ist für die prompte vorübergehende Energielieferung durch zuckerhaltige Schokolade verantwortlich, was vielen so angenehm erscheint, aber auf die Dauer schädlich ist.

Leere Kalorien belasten Pankreas und Nebennieren

Wenn das Pankreas wiederholt gezwungen wird, grosse Glukosemengen (aus einer an raffinierten Zuckern reichen Kost) zu verarbeiten, wird es sensibilisiert und es kommt zur nahrungsbedingten Hypoglykämie. Jedesmal, wenn Glukose in das Blut gelangt, kommt es zu einer Überreaktion des Pankreas; es setzt zu viel Insulin frei, so dass die Zellen die Glukose in maximalem Tempo speichern und verbrauchen. Die Nebenniere, die den erforderlichen Blutzuckerspiegel konstanthalten soll, wird dadurch erschöpft. Nach einer Mahlzeit sinkt der Blutzucker unter den Nüchternblutzuckerwert, und der Organismus verlangt nach Zucker und löst die Symptome der nahrungsbedingten Hypoglykämie aus. Durch weitere Zuckerzufuhr werden die Symptome kurzfristig behoben, und viele Hypoglykämiker essen ständig kleine Mengen an Süssigkeiten ohne Mineralstoffe, wodurch die ursächliche Stoffwechselstörung nur noch verstärkt wird.

Zu viel Zucker

Der vermehrte Genuss raffinierter Kohlenhydrate (ohne Minerale) in den vergangenen 50-100 Jahren ist möglicherweise für die steigende Inzidenz der nahrungsbedingten Hypoglykämie in jüngerer Zeit verantwortlich. Im 19. Jahrhundert betrug der Pro-Kopf-Verbrauch in England, wo er gemessen wurde, nur 7 Pfund pro Person und Jahr. Heute verzehren die Menschen in den westlichen Ländern durchschnittlich 128 Pfund Zucker pro Jahr, und der Organismus hat sich bisher auf diese drastische Veränderung nicht eingestellt. Das Pankreas kann derartig enorme Zuckermengen nicht verarbeiten.

Mark Twain hat einmal gesagt, „das Geheimnis, im Leben Erfolg zu haben, bestehe darin, zu essen, was einem schmecke, und es die Nahrung im Inneren ausfechten zu lassen", jedoch stammt diese Äusserung aus einer Zeit, bevor die zuckerhaltigen Lebensmittel auf den Markt kamen. Heutzutage befriedigen die meisten Menschen ihr Verlangen nach Süssigkeiten mit raffinierten Kohlenhydraten, so dass die Nahrung es tatsächlich im Inneren ausficht, in vielen Fällen, indem sie einen Sieg über die glukoseregulatorischen Mechanismen erzielt. Medizinische Experten für Stoffwechselerkrankungen schätzen, dass mind. 10 Millionen Menschen in den USA (von rund 200 Millionen Amerikanern insgesamt) an nahrungsbedingter Hypoglykämie leiden.

Ein vom Senat eingesetzter Ausschuß empfiehlt Drosselung der Zuckerzufuhr

Der vom Senat eingesetzte Ausschuss hat nach der Beratung durch Ernährungswissenschaftler für die amerikanische Öffentlichkeit eine Herabsetzung des Zuckerverbrauchs um 45% gefordert. Das entspricht einem vorgesehenen Verbrauch von nur 1/6 Pfund pro Person und Tag im Vergleich zu der jetzigen erstaunlichen Menge von 1/3 Pfund pro Person und Tag. Zucker ist ein Streck- und Konservierungsmittel für Lebensmittel, so dass man sich kaum wundern muss, dass die Nahrungsmittelindustrie dem Ketchup fast 30% Zucker und den Hamburger-Zutaten und manchen Salatsossen 23% zusetzt. Eine bestimmte Firma hat in den wichtigen Tageszeitungen doppelseitige Anzeigen veröffentlicht, um diese Praxis zu verteidigen. Der Verbraucherbericht für März 1978 weist auf die zahlreichen Halbwahrheiten in den Anzeigen hin. Der informierte Hypoglykämie-Patient hat möglicherweise gelernt, zuckerhaltige Lebensmittel zu vermeiden, jedoch „produziert" die Lebensmittelindustrie viele weitere Hypoglykämie-Patienten, indem sie ihre zuckerhaltigen Lebensmittel an die arglose Bevölkerung verfüttert.  

Symptome der nahrungsbedingten Hypoglykämie

 

Wenn Zellen die verfügbare Glukose so rasch utilisieren, daß der Organismus den ständigen Bedarf  an zusätzlichem Brennstoff nicht decken kann, müssen die Zellen verhungern. Glukosemangel  verändert die Hirnfunktion drastisch, weil die Hirnzellen keine Glukose speichern können und deshalb auf eine ständige Versorgung zur Energieerzeugung angewiesen sind. Ist der Zustand des Glukosemangels erreicht, ist das Gehirn weniger leistungsfähig und kann die lebenswichtigen  Prozesse nicht länger zuverlässig steuern; dadurch werden physisches und psychisches Verhalten gestört. Bei den hypoglykämischen Erkrankungen wechseln physische und psychische Störungen je nach Schweregrad der Erkrankung und des betroffenen Patienten. Zu den psychischen Symptomen der nahrungsbedingten Hypoglykämie zählen Abgeschlagenheit, Reizbarkeit, Nervosität, Depression und Weinkrämpfe, Vertigo oder Schwindelgefühl, Ohnmachtsgefühl, Schlaflosigkeit, geistige Verwirrung oder Vergesslichkeit, Unfähigkeit sich zu konzentrieren, Angstgefühle, Phobien, Wahrnehmungs-Störungen, destruktive Ausbrüche mit Aggressionen und Kopfschmerzen. Diese unspezifischen Symptome können bei zahlreichen Erkrankungen vorhanden sein, sprechen aber bei episodischem Auftreten in starkem Masse für eine Hypoglykämie; sie tritt als Nüchtern‑Hypoglykämie am späten Abend oder frühen Morgen auf, die nahrungsbedingte Hypoglykämie steht im direkten Zusammenhang zur Essenszeit und Zusammensetzung der letzten Mahlzeit.

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Niedriger Blutdruck and niedrige Körpertemperatur

Ein eindeutiges Merkmal der nahrungsbedingten Hypoglykämie sind niedriger Blutdruck und Hypothermie oder herabgesetzte Körpertemperatur. Hypoglykämiker klagen häufig über kalte Hände und Füsse, viele auch über kalten Schweiss. N. Freinkel (1972) und G. W. Molar (1974) haben Untersuchungen über die Hypothermie bei der im Labor ausgelösten Hypoglykämie angestellt und bei signifikanten Senkungen der Körpertemperatur Auftreten auch anderer hypoglykämischer Symptome nachgewiesen. Beide Ärzte führen dieses Phänomen auf den Einfluss des Glukosemangels auf die Hirnzellen zurück, da der Hypothalamus die Thermoregulation steuert. Zahlreiche Ärzte registrieren den niedrigen Blutdruck, beachten ihn aber nicht und sagen: „Sie werden niemals an hohem Blutdruck sterben!" Der normale Blutdruck gewährleistet, dass die Hände warm und der Geist wach Bind. Mangan steigert den Blutdruck bei zahlreichen Hypoglykämie-Patienten besteht ein Manganmangel.

Wie sieht die Zukunft bei nahrungsbedingter Hypoglykämie aus?

Für viele „durch Lebensgewohnheiten bedingte Erkrankungen" sind die Aussichten schlecht, für die nahrungsbedingte Hypoglykämie hingegen rosig. Die Erkrankung klingt schon ab, wenn man lediglich seine Lebensgewohnheiten ändert. Eine Umstellung auf die Ernährung eines Höhlenbewohners und tägliche körperliche Betätigung bringen nicht nur die Symptome zum Abklingen, sondern sämtliche Tests werden negativ -und zwar so, dass der Arzt im Krankenhaus möglicherweise erklärt: „Sehen Sie, Ihr Glukosetoleranztest ist normal, Sie haben niemals an der mysteriösen Krankheit gelitten, die man als nahrungsbedingte Hypoglykämie bezeichnet. Sie sollten es besser wissen, denn Sie haben sich ja selbst geheilt, indem Sie Nahrung mit natürlichen Mineralstoffen zu sich genommen haben, indem sie sich an eine entsprechende Mineral- und Vitaminsubstitution gehalten haben und indem Sie sich täglich so viel wie möglich körperlich betätigt haben."

Buch: „Nährstoff-Therapie bei psychischen Störungen“, Dr. rer. nat. Dr. med. Carl C. Pfeiffer, Karl F. 

Haug Verlag-Heidelberg, ISBN 3-7760-1343-5

 

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