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Fluhstrasse 30, 8640
Rapperswil - Switzerland Head of the company: Mrs Jelena Pecelj, Dipl. Biochem.
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Histadelie - Histadelie - Histadelie - Histadelie - Histadelie - Histadelie - Histadelie - Histadelie - Histadelie - Histadelie - Histadelie - Histadelie - Histadelie
Dr. rer. nat. Dr. med. Carl C. Pfeiffer (Hoher Histaminspiegel im Blut)*
Leiden Sie an Missempfindungen und 1. müssen Sie bei starkem Sonnenschein niesen,
2. waren Sie als Teenager schüchtern und
überempfindlich,
3. weinen Sie leicht, leiden Sie an
starkem Speichelfluss und Übelkeit,
4.
hören sie Ihren Puls, wenn Sie nachts mit dem Kopf auf dem
Kissen liegen,
5.
juckt es Sie an anderen Stellen, wenn sie sich am Bein kratzen,
6.
haben Sie häufig Rückenschmerzen, Bauchschmerzen oder Muskelkrämpfe,
7.
kommen Sie beim Verkehr rasch zum Orgasmus, 8. leiden Sie regelmässig an Kopfschmerzen und saisonalen Allergien,
9.
leiden Sie unter einer inneren Anspannung und gelegentlichen
Depressionen,
10.
haben Sie abnorme Angstgefühle, Zwangsvorstellungen, Rituale,
11.
glauben Sie, dass Ihr Schlaf leicht ist,
12.
verbrennen Sie die Nahrung rasch (werden nicht leicht dick),
13.
denken Sie häufig an Selbstmord,
14.
können Sie viel Alkohol und andere Dämpfungsmittel vertragen
15.
haben Sie wenig Körperhaare,
16.
haben Sie große Ohren, lange Finger und Zehen, 17. stammen Sie aus einer Familie, in der es nur Söhne gibt,
dann
sprechen Sie an auf:
1. eine eiweissarme, kohlenhydratreiche Kost,
2.
Kalziumglukonat, morgens und abends 500 mg,
3.
Methionin, morgens und abends 500 mg, 4. die vorsichtige Behandlung mit Antiepileptika.
*Anmerkung: Sie müssen
Folsäure und Multivitamine, die Folsäure enthalten, vermeiden. Die
Histadelie oder der Patient mit hohem Histaminspiegel Etwa 20% der sogenannten schizophrenen
Patienten sind solche mit Histadelie. Diese Schätzung beruht auf den
zahlreichen schizophrenen Patienten, die im Vergleich von 20 Jahren
zwischen 1966 und 1985 am Brain Bio Center behandelt worden sind. Der
Patient mit Histadelie gilt in allen anderen psychiatrischen Ambulanzen
und Krankenhäusern als schizophrener Problempatient. Uns wurden
hauptsächlich Problempatienten überwiesen, so dass der tatsächliche
Anteil des schizophrenen Patientenkollektivs, das sich im Brain Bio
Center vorgestellt hat, wesentlich weniger als 20% ausmachen kann.
Berühmte Amerikaner, die wahrscheinlich an Histadelie litten, waren Marilyn Monroe, Judy Garland und Shane McNeill der Sohn des Bühnenautors Eugene 0'Neill. Alle drei Berühmtheiten haben Selbstmord begangen. Wie
wir erstmals Patienten mit Histadelie fanden Unser erstes Zusammentreffen mit Histadelie-Patienten
erfolgte im Rahmen einer biochemischen und psychiatrischen Studie an
ambulant behandelten Schizophrenen. Bei zwei unserer neuen
Dauerpatienten, über die umfassende Daten vorlagen und die uns
wiederholt aufsuchten, bestanden signifikant
positive Korrelationen zwischen dem Blut-Histaminspiegel und dem
Experiential World Inventory. Mit anderen Worten nahmen erhöhter EWI
und Blut-Histaminspiegel ab, als es den Patienten besser ging. Bei diesen
Histadelie-Patienten liegt der Histaminspiegel im Blut meist weit über
100 ng/ml (10 mcg% ) und die Basophilen-Zahl über 50 Zellen/mm3. Familiäre
Erkrankung Die
Erkrankung ist meist familiär und macht sich im Alter von etwa 20
Jahren bemerkbar. Die leicht nachweisbare Anamnese von Suiziden und
Allergien unter näheren oder entfernteren Verwandten
spricht
in
starkem
Masse für eine mögliche Histadelie. Diese Erkrankung ist früher möglicherweise
als familiäre psychotische Depression bezeichnet worden. Wegen der im
Vordergrund stehenden Psychose wird der Patient mit nicht
diagnostizierter Histadelie als Schizophrener behandelt, spricht aber
weder auf eine der üblichen medikamentösen Behandlungen noch auf
Elektroschock- oder Insulinkoma-Therapie an. Wir haben bisher rund 300
dieser Patienten behandelt und unsere Erfahrung hat uns gelehrt, mit
Hilfe von vielen hilfreichen Hinweisen frühzeitig die Diagnose zu
stellen. Die frühzeitige Diagnosestellung ist deshalb wichtig, weil bei
Patienten mit Histadelie stets Selbstmordgefahr besteht. Die meisten
Patienten, die wir durch Selbstmord verloren haben, litten an Histadelie. Missempfindungen, Wahnvorstellungen, Zwangshandlungen, Störungen
im Gedankenablauf, Geistesabwesenheit, abnorme Ängste, ständige
suizidale Depression, rasches Ausbrechen in Tränen und Verwirrtheit können
sämtlich auftreten. Die überlebenden Patienten denken meist zwanghaft
an eine Methode, Selbstmord zu begehen (Überdosierung von Medikamenten,
Eröffnen der Pulsadern). Das Symptom der Geistesabwesenheit erkennt man
meist, wenn man den Patienten auffordert, sich das Gesicht der Mutter
vorzustellen oder sich vorzustellen, warum er auf einer Autobahn nach
rechts abbiegen soll, um
dann auf der anderen Autobahn in Wirklichkeit nach links zu fahren
(Kleeblatt-Abfahrt). Der Patient wird darauf meist keine Antwort wissen.
Diese Patienten können schnell Nahrung oxidieren und sind meist
medikamenten- und zuckersüchtig. Histamin beschleunigt die Oxidation
der Nahrung, so dass der Histadelie-Patient meist ein schlanker
Nimmersatt ist. „Ich kann alles essen und trinken und nehme trotzdem
nicht zu". Metabolische
Symptome Wegen
des hohen Histaminspiegels kann der Patient beim geringsten Anlass in Tränen
ausbrechen.
Histamin produziert viel Speichel, so dass die Zähne häufig nicht kariös
sind. Der Grundumsatz ist so hoch, dass der Patient kaum subkutanes Fett
ansetzt - infolgedessen also eine gute Figur hat. Weil Marilyn Monroe wahrscheinlich an Histadelie litt, können wir heute
ihre Äusserung gegenüber den Pressephotographen besser verstehen:
„Sie machen immer nur Photos von meinem Körper, obwohl das beste an
mir meine Zähne sind - ich habe keine Karies." Bei guter
Speichelproduktion werden die Zähne in Speichel gebadet und der Patient
kann die Angewohnheit haben, sich mit Daumen und Zeigefinger den
Speichel aus den Mundwinkeln zu wischen. Der Patient nimmt ebenso wie
der Drogenabhängige übermässig viel Zucker zum Kaffee oder Tee. Zur
Vorgeschichte kann der Patient Allergien und periodische Kopfschmerzen
angeben. Bei der Blutabnahme oder einer Vitamin B12-Injektion kann der
Patient infolge der sehr niedrigen Schmerzschwelle in Tränen ausbrechen
oder stöhnen. Die Patienten weisen keine starke Körper- oder Extremitätenbehaarung
auf. Männer haben meist einen leichten Bartwuchs. Die natürliche
Haarfarbe ist meist brünett oder schwarz. Uns sind einige depressive
Kinder mit hohem Blut-Histaminspiegel vorgestellt worden, jedoch leiden
diese Kinder häufig an Bleivergiftung, so dass die Schwefelverbindungen
im Organismus inaktiviert werden und der Histaminspiegel im Blut
ansteigt. Histadelie-Patienten leiden an der schwersten Schlaflosigkeit
jeder Untergruppe der „Schizophrenien". Sie können 5 Tabletten
zu 100 mg Pentobarbital plus Chlorpromazin benötigen. Ein solcher
allein lebender Patient nahm eine Überdosis von 27
Kapseln Pentobarbital (100 mg) und wachte wieder auf! Wir
Ärzte machen uns schon wegen 10 Pentobarbital-Kapseln Sorgen und pumpen
den Magen aus, wenn der Patient 10 oder mehr Kapseln geschluckt hat.
Beim Verkehr kommt es rasch zum anhaltenden Orgasmus, gelegentlich
beobachtet man auch Satyriasis oder Nymphomanie.
Medikamentöse Behandlung Diese
polypragmatisch und falsch behandelten Patienten haben häufig
nacheinander die besten psychiatrischen Krankenhäuser aufgesucht, wo
sich selbst Dosen von 4000
mg/die
Chlorpromazin oder täglich 100 mg Fluphenazin als unwirksam erwiesen.
Mit Elektroschock wird meist wenig
erreicht, die Insulin-Komatherapie ist nutzlos. Der mit
100 mg Fluphenazin behandelte Patient kann infolge der medikamentös
bedingten Muskelwirkungen wie eine Holzstatue wirken, und der Psychiater
kann von der nunmehr eingetretenen „Katatonie" sprechen. Diese
„Katatonie" spricht selbstverständlich auf eine Reduzierung der
Fluphenazin-Dosis oder die tägliche Verabreichung von Biperiden an -
einem Antidot bei Muskelkontraktionen. Antidepressiva wie Amitryptilin
oder MAO-Hemmer sind unwirksam. Lithium ist in einer geringen Dosis von
600-900 mg täglich (Blutserumspiegel 0,4‑0,7
mÄq/L)
geringfügig wirksam; höhere Dosen sind nicht stärker wirksam. L-Tryptophan
ruft, wenn es in der üblichen hypnotischen Dosis (1,0 mg oral) vor dem
Schlafengehen genommen wird, eine längere Gesichtsrötung über 2‑3
Stunden und kardiovaskuläre Reaktionen hervor, was
wahrscheinlich auf die rasche Umwandlung von Tryptophan in Serotonin zurückgeführt
werden kann. Nährstoff-Therapie Diese Patienten sprechen auf die klassische Meganährstoff-Therapie
(Niacin und Vitamin C) von Hoffer
und
Osmond nicht an. Nach Verabreichung von Folsäure verschlechtert
sich der Zustand des Patienten eindeutig. Die Injektion von Vitamin B12
wird hingegen vertragen und bewirkt meist eine leichte Besserung der
Depression. Der Patient spricht auf oral verabreichtes Kalziumglukonat
an, das einen Teil des im Organismus gespeicherten Histamins und
Methionins freisetzt und die Entgiftung von Histamin durch Methylierung
unterstützt - der normale Entgiftungsprozeß des Histamins im
menschlichen Organismus. Das Antiepileptikum Phenytoin ist ebenfalls ein
Antifolat-(Folsäure)-Medikament. Bei Verabreichung von 100 mg Phenytoin
am Morgen und Abend lassen Zwangsvorstellungen und Depression meist
etwas nach. Häufig reichen jedoch Methionin plus Kalzium, kombiniert
mit Zink und Mangan aus, so dass wir bisweilen auf Phenytoin ganz
verzichten können. Mit der gleichen Therapie mit Zink, Mangan, Kalzium,
Methioriin und Phenytoin lassen sich auch viele Patienten mit Allergien
erfolgreich behandeln, die nicht unter Depressionen leiden. Die
wirksamste Nahrung dürfe eine eiweißarme Kost mit ausreichend Gemüse
und Obst sein. Laborbefunde Typisch für den Histadelie-Patienten
ist ein Blut-Histaminspiegel über 70 ng/ml und eine absolute
Basophilenzahl über 50 Zellen/mm3. Der Kupfer-, Zink- und Eisenspiegel
im Serum ist ebenso normal wie der Kryptopyrrolspiegel im Urin. Der EWI
ist in den Kategorien Depression, Impulsivität und Missempfindungen
hoch. Der IgE Spiegel (Immunglobulin E) kann hock sein und auf
Inhalations-Allergien hinweisen. Die Hauttests für verschiedene
Nahrungsmittelallergien können positiv ausfallen. Sehr häufig bewährt
sich die Injektion von Allergen-neutralisierenden Dosen zweimal pro
Woche. Prognose Wie bei allen chronischen Depressionen muss auch bei
Histadelie die Prognose vorsichtig und zurückhaltend gestellt werden.
Die Patienten können selbstmordgefährdet sein und ihr Ernährungsprogramm
abbrechen, so dass schliesslich der Sensenmann siegt. Hält sich der
Patient jedoch an sein Ernährungsschema, lassen sich im allgemeinen
Depression und Zwangsvorstellungen beherrschen. Wir begannen vor 8
Jahren mit der Behandlung der Histadelie bei einem jungen Mann, der von
seinem 17.-26.
Lebensjahr
in psychiatrischen Krankenhäusern untergebracht gewesen war. Er ist
seither nicht mehr im Kranken haus gewesen und ist heute berufstätig.
Bei seinen 52
Blut
Histaminspiegeln betrug der Mittelwert 99,3 mg/ml, nur einer betrug 145
und
einer war mit 52
(nach
einer Dosis Methadon) niedrig. Wie bei jeder Behandlung von
Zwangsvorstellungen mit abnormen Ängsten sind diese Symptome am
schwierigsten zu beeinflussen und klingen auch als letzte ab.
Drogenabhängige
leiden an Histadelie Uns liegen 12
Blutproben von Patienten vor, die von harten Drogen abhängig
sind und sämtlich hohe Histaminwerte aufweisen; wir sind deshalb der
festen Überzeugung, dass mehr unternommen werden kann und muss, um das
biochemische Ungleichgewicht bei Drogenabhängigen zu korrigieren. Wir
wissen, dass sowohl Heroin wie Methadon in starkem Masse Histamin
freisetzen. Der Histadelie-Patient leidet an Depressionen,
Zwangsvorstellungen und abnormen Gedankenablauf.
Deshalb
kann er zu viel Heroin, Methadon, Kaffee,
Amphetamine,
Sedativa und Zucker zu sich nehmen. Wer Tag für Tag zwanghaft Alkohol
trinkt, leidet meist an Histadelie. Diese Patienten müssen taktvoll zur
Mässigung bewogen werden, während sich ihr Befinden dank des Ernährungsschemas
langsam, aber sicher bessert. Spezifische
Probleme Das grösste Problem ist die ständig
bestehende Selbstmordgefahr. Ein mit dem Patienten zusammenlebender
verständnisvoller Angehöriger oder Ehegatte ist die beste Vorsichtsmaßnahme. Wesenveränderungen wie beim Drogenabhängigen und die Erinnerung
daran, wie gut und stark sich der Patient nach 150 mg „Speed" pro
Tag gefühlt hat, stellen ebenfalls ein Problem dar. Wir können dieses
Übermass an psychischer Vigilanz mit einem guten Ernährungsschema
nicht in den Griff bekommen. Wir können erreichen, dass sich der
Patient normal, jedoch nicht hypomanisch fühlt. Für manche dieser
Patienten mit Zwangsvorstellungen ist Normalität anscheinend „nicht
ausreichend". Spekulation
-
notwendige Forschung Bei
diesen Patienten sollte ein Versuch mit einer eiweissfreien Ernährung
gemacht werden, die sämtliche Aminosäuren mit Ausnahme von Histidin
enthält. Für diese Patienten müssen spezielle Histamin-freisetzende
Medikamente entwickelt werden, die keine Analgetika sind. Im Tierlabor
sind solche Medikamente bekannt, die aber zur Verabreichung beim
Menschen bisher nicht zugelassen sind. Untersucht werden muss auch der
Methylierungsprozess beim Menschen, damit eine bessere Methylierung und
ein besserer Abbau des Histamin-Moleküls möglich werden. Buch: „Nährstoff-Therapie bei psychischen Störungen“ Dr. rer. nat. Dr. med. Carl C. Pfeiffer, Karl F. Haug Verlag-Heidelberg, ISBN 3-7760-1343-5
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