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Oxidativer Stress - ImAnOx - PerOx - Oxidativer Stress - ImAnOx - PerOx-
Oxidativer Stress - ImAnOx - PerOx - Oxidativer Stress
OXIDATIVER STRESS
Globale Parameter: ImAnOx und PerOx
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Unser
Organismus unterliegt ständig dem Angriff durch freie Radikale und
hochaktive Sauerstoffverbindungen. Um diese Angriffe abzuwehren,
verfügt er über eine Vielzahl unterschiedlicher Antioxidanzien. Eine
Überproduktion von Sauerstoffradikalen oder unzureichende
antioxidative Abwehrmechanismen führen im Organismus zu einem
gefährlichen Ungleichgewicht, durch welches Pathomechanismen in Gang
gesetzt werden, die Verursacher für eine Vielzahl von akuten und
chronischen Krankheiten sind. Dazu gehören kardiovaskuläre
Erkrankungen (besonders als Folge von Arteriosklerose),
Karzinogenese, verfrühte Gewebsalterung, inflammatorische und
neurodegenerative Prozesse.
Der
ImAnOx und PerOx-Test dient als:
l
Erster Einblick in das Verhältnis von oxidativen und antioxidativen
Vorgängen im Körper.
l
Mass für die Fähigkeit des Organismus freie Radikale abzubauen bzw.
unschädlich zu machen.
l
Ermittlung einer unzureichenden antioxidativen Abwehr des Körpers.
l
Überprüfung der Effektivität einer Supplementierung mit
Antioxidanzien. |
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Bestimmung
der gesamten antioxidativen Kapazität (ImAnOx) |
Bestimmung des oxidativen Status
(PerOx) |
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Der ImAnOx-Test
beschreibt die Kapazität des Plasmas, Peroxide (Reaktionsprodukte
von reaktiven Sauerstoffradikalen) zu beseitigen. Diese Bestimmung
stellt ein Verfahren zur Erfassung der Leistung sowohl des enzymatischen als auch des nichtenzymatischen antioxidativen
Schutzsystems dar. Erniedrigte Werte zeigen einen Mangel an
antioxidativen Vitalstoffen (Glutathion, SOD, BETA-Carotin, Selen,
Vitamin C und E) an. |
Der PerOx-Test erfasst
die gesamten Lipid- sowie Hydroperoxide. Da eine direkte Korrelation
zwischen freien Radikalen und Lipidperoxiden besteht, kann damit der
oxidative Status und gleichzeitig das Ausmass von oxidativem Stress
in biologischen Proben festgelegt und charakterisiert werden. Der
Test gibt Auskunft über den Schweregrad der oxidativen Belastung.
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Labordiagnostik |
Labordiagnostik |
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Die Bestimmung der
gesamten antioxidativen Kapazität erfolgt mittels der
photometrischen ELISA-Methode im EDTA-Plasma aus venösem
Nüchternblut.
Wichtig: Die Probe muss als gekühltes EDTA-Blut (2-8°C) im
Thermo-Styropor-Bag innerhalb von 24 Stunden bei uns im Labor
eintreffen. Deshalb sollten die Proben bereits am Entnahmetag per
Post versendet werden. Bei längeren Aufbewahrungszeiten ist
EDTA-Plasma bei -20°C eine Woche lang stabil.
Lipämische und hämolytische Proben, Heparin-Plasma und Vollblut sind
nicht für die Messung geeignet. |
Die Bestimmung des
oxidativen Status erfolgt mittels der photometrischen ELISA-Methode
im EDTA-Plasma aus venösem Nüchternblut. EDTA-Plasma ist bei -20°C
zwei Wochen lang stabil.
Wichtig: Frisch abgenommene Proben müssen unmittelbar nach der
Blutabnahme zentrifugiert und bei -20°C gelagert werden.
Lipämische und hämolytische Proben, Heparin-Plasma und Vollblut sind
nicht für die Messung geeignet. |
Interpretation der Messergebnisse
(im EDTA-Plasma) |
Interpretation der Messergebnisse
(im EDTA-Plasma) |
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l
< 280 μmol/l - niedrige antioxidative Kapazität
l
280-300 μmol/l -
mittlere antioxidative Kapazität
l
> 320 μmol/l -
hohe antioxidative Kapazität |
l
< 200 μmol/l - keine oxidative Belastung
l
200-350 μmol/l - mässige oxidative Belastung
l
> 350 μmol/l - starke oxidative Belastung |
Oxidativer Stress - ImAnOx - PerOx - Oxidativer Stress - ImAnOx - PerOx-
Oxidativer Stress - ImAnOx - PerOx - Oxidativer Stress

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